Wenn man plötzlich merkt
- Andrea Winter
- 9. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
dass die eigenen Hunde doch ganz gut geraten sind.
Starten wir mal von Anfang an. Du hast als Trainerin zwei sehr junge Hunde und genug damit zu tun Erziehungsarbeit zu leisten.
Dazu kommt erschwerend, dass der eine, jüngere Hund auch noch situativ sehr unsicher ist, um nicht ängstlich zu sagen.
Also nimmst du die Baustelle an und arbeitest daran. Du siehst, dass du schon viel geschafft hast, auch wenn du hin und wieder noch Rückschläge erkennen kannst.
Aber trotzdem nimmst du die Hunde immer wieder mit, wenn es um Training von Kundenhunden geht. Und dann hast du eine Stunde eines Kurses, in dem es um Leinenführigkeit und Begegnungstraining geht. Da merkst du dann, dass die Leinenführigkeit deiner Hunde durchaus ausbaufähig ist, aber gar nicht so schlimm, wie du befürchtet hattest und die stellst fest, so ein Wahnsinn: die sind bei Hundebegegnungen ja total easy. Eines der ersten Male an denen du darüber nachdenkst, dass deine Hunde bei dir angekommen und du bei ihnen angekommen bist. Klar, Verbesserungspotential gibt es immer, aber offensichtlich hast du nicht alles falsch gemacht.
Da sind sie nun also, die Trainerhunde, die nicht perfekt sind und es auch nicht sein müssen, aber schon ziemlich perfekt für mich sind.
Wie ist das bei euch? Wie gut passen eure Hunde zu euch und in euer Leben? Wie perfekt sind eure Hunde für euch?




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