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Was ist denn nur los mit euch?

Spaziergang mit Ilse und Erna. Winterwetter, Schnee und damit alles schön. Am Rhein angekommen rodeln ein paar Kinder den Deich hinunter. So ein Spaß und ich freue mich so sehr für die Kinder.

Erna ist unruhig, Menschen, die sie nicht kennt und nicht einschätzen kann, findet sie ja so semi.

Egal, angeleint bis runter zum Rhein und da einen wunderbaren Spaziergang gemacht.

Soweit alles schön.

Zurück Richtung Auto und den rodelnden Kindern mache ich Erna wieder an die Leine. Ist für sie einfacher und sicherer. Es kommt mir eine „Dame“ mit ihren 3 Hunden entgegen. Kein Problem, da ich aber Erna angeleint habe, leine ich Ilse auch an, um der Dame zu signalisieren, dass Kontakt gerade nicht erwünscht ist. Mit Signalen hat es die Dame aber irgendwie nicht so, okay hätte ich vielleicht schon von weitem deutlicher sein müssen. Schon brettert einer ihrer drei (vollschlanken – und ich darf das sagen, ich bin das selbst -) Hunde knurrend und imponierend auf meine angeleinten Hunde zu. Erna will dem aus dem Weg gehen, zumal das Frauchen auch im Stechschritt auf uns zukommt, offensichtlich sucht sie Kontakt.

Ich hab Ilse dann abgeleint, die die Hunde nicht sooo prall fand, aber Ilse regelt das ja wirklich gut. Natürlich hatte ich den anderen Hund auch wegschicken können, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich das nicht getan habe, auf den Vortrag kann ich gut verzichten. In der Zwischenzeit beugt sich die „Dame“ zu Erna und will freundlichen Kontakt zu ihr. Auf meinen Hinweis, dass Erna bitte keinen Kontakt zu fremden Menschen möchte, erhalte ich eine ungefragte, aber dafür kostenlose Hundetrainingsstunde. Es liegt ja nur und ausschließlich an mir, dass Erna Menschen nicht braucht, ich lasse sie ja auch nicht zu ihr. Auf meine Erwiderung, dass ich das auch nicht möchte und Erna diese Kontaktaufnahme überhaupt nicht mag, erhalte ich noch wüste Schimpftiraden, dass es ja komische Leute gibt und der arme Hund ja gar kein Leben hat.

Okay, die würde ich als Trainerin gern mal buchen um zu lernen

1.      Lass deine Hunde ungefragt an alle angeleinten Hunde ran.

2.      Tätschel jeden Hund, egal ob dieser das will oder nicht, nur so kann er das ja lernen

3.      Belehre jeden Hundehalter den du triffst, egal, ob der das will oder nicht, schließlich muss ja jeder von deinem Wissen – sei es noch so daneben – profitieren.

Nunja, so bin ich dann also mit meinen Hunden von dannen gezogen, habe um Nachhinein überlegt, ob ich anders hätte erwidern können und bin zu dem Schluss gekommen, das hätte mich nur unnötig Nerven gekostet.

Wie auch immer, Ilse, Erna und ich wünschen euch noch einen schönen Wintertag.

 
 
 

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